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HIV (Human Immunodeficiency Virus) ist der Virus, und AIDS (Acquired Immunodeficiency Syndrome) ist die letzte und schwerste Phase der Krankheit, die durch diesen Virus ausgelöst wird. |
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Die Ansteckung erfolgt über das Blut oder andere Körperflüssigkeiten (Sperma, Vaginalsekret, Muttermilch). Weder führt das gemeinsame Benützen der sanitären Anlagen oder von Geschirr zur Ansteckung, noch das Küssen oder Husten. Beim Geschlechtsverkehr ist das Benutzen von Kondomen unerlässlich. |
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Nein. Jedoch ist man heute aufgrund effektiver medikamentöser Therapie in der Lage, den Ausbruch von AIDS, also das Auftreten der opportunistischen Erkrankungen, zu verhindern oder zumindest hinauszuzögern. |
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Nein. Um so grösser ist die Verantwortung eines jeden Betroffenen, andere nicht durch sein (vor allem sexuelles) Verhalten zu gefährden. Effektive Anzeichen kann man von aussen meistens erst im AIDS-Stadium erkennen (z.B. typische Flecken des Kaposi-Sarkoms oder allgemeine Abmagerung). |
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In erster Linie soll kein ungeschützter Sexualverkehr mehr stattfinden. Ausserdem sollten Sexualpraktiken, aber auch Sportarten, bei denen es zu offenen Wunden kommen kann, vermieden werden. |
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Es gibt kein Patentrezept und keinen einfachen Weg, den Menschen, denen Sie nahestehen, beizubringen, dass Sie eine chronische und lebensbedrohende Krankheit haben. Selber gut informiert sein und Informationen für die anderen vorbereiten kann eine Hilfe sein. Ausserdem sollten Sie sich selbst darüber im klaren sein, welche Erwartungen Sie an die Reaktion der anderen haben. |
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Es gibt sehr viel Unterstützungsmöglichkeiten. Medizinische, soziale, psychologische und rechtliche. |
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Grundsätzlich kann Ihr Hausarzt Ihnen einen Spezialisten empfehlen, mit dem er auch schon zusammenarbeitet. Es gibt in ganz Deutschland HIV-Beratungsstellen, wie die Deutsche AIDS-Hilfe e. V., bei denen entsprechende Sprechstunden angeboten werden. |
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